Titelverteidiger VfB Friedrichshafen ist mit dem erwarteten Sieg in das Playoff-Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft gestartet.

Die Mannschaft von Stelian Moculescu hatte zum Auftakt der "best-of-five"-Serie beim 3:1 (25:19, 27:25, 17:25, 29:27) gegen den SCC Berlin allerdings mehr Mühe als gedacht. Die Gäste präsentierten sich als ebenbürtige Gegner.

Moculescu fand das nicht überraschend. "Auf so einem Level ist es selten, dass Spiele 3:0 gewonnen werden", sagte er, "das ist schließlich ein Finale, in dem die beiden besten Mannschaften spielen."

Die Berliner wittern nach dem offenen Schlagabtausch ihre Chance, den VfB nach zuletzt sechs Meistertiteln in Folge in die Schranken zu weisen.

SCC-Trainer Mark Lebedew sagte mit Blick auf die zweite Partie am 4. Mai in Berlin: "Man hat gesehen, dass wir auf keinen Fall nur das zweitbeste Team sind. Friedrichshafen und wir sind gleich stark. Mit unseren Fans im Rücken haben wir am Mittwoch gute Chancen."

Vor 2800 Zuschauern in der Friedrichshafener ZF Arena hatten die Häfler am Samstag im zweiten Satz noch starke Nerven bewiesen, als sie einen 15:20-Rückstand aufgeholt und zwei Satzbälle der Berliner abgewehrt hatten.

Den dritten Durchgang hatte der elfmalige Meister allerdings deutlich abgegeben. Auch im vierten Satz hatte der VfB drei Matchbälle benötigt, ehe er das Spiel für sich entschied.

So war Friedrichshafens Angreifer Milos Vemic die Erleichterung nach dem Auftaktsieg deutlich anzumerken.

"Das war zuallererst ein sehr schwieriges Spiel", gab er zu, "wir mussten gewinnen, um unseren Heimvorteil zu nutzen. Es ist wirklich wichtig, dass wir das geschafft haben."

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