Die Volleyballerinnen von Rekordtitelträger Schweriner SC haben den deutschen Meister Rote Raben Vilsbiburg entthront und sind souverän ins Finale eingezogen.

Die Mannschaft von Trainer Tore Aleksandersen gewann die zweite Partie in Niederbayern mit 3:0 (25:20, 25:22, 25:19), nachdem sie schon die ersten Begegnung vor eigenem Publikum in Schwerin mit 3:1 für sich entschieden hatte.

"Wir haben super gekämpft", sagte Aleksandersen, "und uns immer wieder gefangen, auch in den schwierigen Situationen." Damit sprach der Coach besonders die kritische Phase im zweiten Durchgang an, als sein Team 15:20 zurücklag, aber den Satz noch drehen konnte. "Das war wichtig, da haben alle einen richtig guten Job gemacht", meinte der Norweger.

Der Gegner der Schwerinerinnen auf dem Weg zum 15. Meistertitel steht noch nicht fest. Am Sonntagabend (17.30 Uhr) standen sich im zweiten Halbfinalspiel der Dresdner SC und der VfB Suhl gegenüber. Spiel eins hatte Suhl 3:2 gewonnen.

Sollte Suhl das Endspiel erreichen, hat der VfB im ersten Finale am 18. Mai Heimrecht gegen Schwerin. Wenn Dresden sich durchsetzt, spielt Schwerin am gleichen Tag zunächst in eigener Halle. Aleksandersen zum Schweriner Wunschgegner für das Finale: "Es gibt keinen - wir nehmen, was wir kriegen."

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