Die Spiellerinnen des Schweriner SC haben sich mit einer starken Leistung den 15. Meistertitel der Vereinshistorie gesichert.

Im Finalrückspiel beim Dresdner SC gewannen die Schwerinerinnen am Samstag in nur 89 Minuten überraschend deutlich mit 3:0 (25:23, 27:25, 25:18).

Das Hinspiel hatten sie am vergangenen Mittwoch mit 3:2 für sich entschieden.

"Das bedeutet mir sehr viel, weil wir in der vergangenen Saison immer vorne waren und es kurz vor Schluss aus der Hand gegeben haben", sagte Schwerins Trainer Tore Aleksandersen.

"Wir haben uns seit Weihnachten physisch auf diesen Zeitpunkt vorbereitet, und das war ausschlaggebend: Wir waren viel fitter als die anderen Mannschaften", so der Coach weiter.

Nach einem ausgeglichenen ersten Satz sah es im zweiten Durchgang zunächst so aus, als würde Dresden den Satz-Ausgleich schaffen.

Der Tabellenführer nach der Normalrunde lag mit 24:19 vorn, vergab anschließend aber sechs Satzbälle und ermöglichte Schwerin so eine im professionellen Volleyball nahezu unmögliche Aufholjagd.

Im dritten Durchgang spielten die Gäste wie aus einem Guss und demontierten den zweimaligen Meister aus Dresden, der bis zum 5:1 auf seinen ersten Punkt warten musste.

Dresden bewies zwar große Moral und kam nach einem 9:16-Rückstand noch einmal auf einen Punkt heran, nach sieben DDR-Meisterschaften sicherte sich Schwerin den achten Titel seit der Wiedervereinigung aber letztlich souverän.

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