Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen steht vor der zweiten Station des World Grand Prix im chinesischen Quangzhou bereits mächtig unter Druck.

Am Freitag bekommt es das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti mit Weltmeister Russland zu tun (10. 00 Uhr), Samstag wartet der Olympiadritte China (12.30 Uhr). Dritter Gegner am Sonntag ist Peru (10.00 Uhr).

Besonders Russland ist ein harter Brocken für das Team vom Deutschen Volleyball Verband (DVV), das beim ersten Gruppenturnier im südkoreanischen Busan drei Niederlagen kassierte.

"Wir haben es wirklich nicht leicht in diesem Jahr. Wir treffen auf die fünf besten der letzten Weltmeisterschaften - Russland, Brasilien, Japan, USA und Italien. Und nun Weltmeister Russland gleich im ersten Spiel in Quanzhou", sagte Guidetti.

Titelfavorit Russland gab im laufenden Turnier bislang nur einen einzigen Satz ab, Samstag-Gegner China kassierte zuletzt zwei Niederlagen (gegen Serbien und die USA).

Dennoch sieht Bundestrainer Guidetti für seine Spielerinnen keinen Grund, die Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen:

"Auch wenn die Chinesinnen in diesem Jahr nicht so gut sind: Wir müssen gegen den Gastgeber antreten." Peru, am Sonntag letzter Gegner des deutschen Teams, ist ebenso wie Deutschland nach drei Pleiten noch ohne Punktgewinn.

In den drei Gruppen-Turnieren qualifizieren sich die besten sieben Teams plus China für die Finalrunde in Macao (24. bis 28. August).

Insgesamt nehmen 16 Teams an der Vorrunde teil. Für die deutsche Auswahl geht es in der Serie vor allem um Weltranglistenpunkte.

Die Position in der Weltrangliste ist wichtig für die Teilnahme am Weltcup in Japan im November. Dort werden drei Tickets für die Olympischen Spiele in London 2012 vergeben.

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