Der neue Bundestrainer Vital Heynen nimmt seine Spieler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in London in die Pflicht.

"Die Spieler müssen mitdenken, was sie machen wollen. Bei mir ist zunächst das Individuum wichtiger als die Mannschaft. Die Spieler sind das wichtigste Element der Nationalmannschaft, wichtiger als der oder die Trainer", sagte Heynen auf der Homepage des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

Der 42-Jährige ist seit Montag offiziell Nachfolger des glücklosen Argentiniers Raul Lozano, der im November gefeuert worden war. Fast vier Monate hatte es gedauert, bis der DVV eine langfristige Lösung mit Heynen und den ehemaligen Nationalspielern Ralph Bergmann und Stefan Hübner präsentierte.

"Man spürt bei den Spielern, dass sie etwas enttäuscht sind, dass die Bundestrainer-Suche so lange gedauert hat, man spürt aber auch die Lust auf die mögliche London-Teilnahme", sagte der Belgier, der mit seinem Klub Noliko Maaseik in den belgischen Play-offs steht, die noch bis Ende April dauern.

Beim DVV unterschrieb der ehemalige Nationalspieler einen Dreijahresvertrag.

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