Die Deutsche Volleyball-Liga (DVL) hat sich bei einer ersten Prüfung der Lizenzanträge für einen Verbleib von Absteiger Alemannia Aachen in der Frauen-Bundesliga ausgesprochen.

"Aachen ist ein Traditionsstandort der Frauenliga mit einem leidenschaftlichen Volleyballpublikum. Diese Entwicklung wollen wir mit unserer Entscheidung positiv befördern", sagte DVL-Vorsitzender Michael Evers.

Die "Ladies in Black" sind als Tabellenelfter der Hauptrunde zwar sportlich abgestiegen, könnten die Lizenz für das Oberhaus aber erhalten, weil keine Frauen-Mannschaft der zweiten Ligen einen Antrag für die höchste deutsche Spielklasse gestellt hat. Am 15. April müssen die Vereine ihre Unterlagen zur wirtschaftlichen Lizenzierung vorlegen.

Dann muss auch Aachen den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bringen. Durch die massiven Finanzprobleme der Fußball-Drittligamannschaft der Alemannia ist auch der Fortbestand des Bundesliga-Volleyballs gefährdet. Zuletzt hatte es ein Angebot des PTSV Aachen gegeben, die Volleyballerinnen zu übernehmen.

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