Die deutschen Wasserballer haben bei der EM in Zagreb zum Abschluss der Vorrunde eine empfindliche Niederlage kassiert.

Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag im fünften Gruppenspiel Weltmeister Serbien mit 3:17 (4:2, 5:0, 2:0, 6:1). Für die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), die sich schon vorher für die Zwischenrunde qualifiziert hatte, war es im 15. Duell mit den Serben die höchste Niederlage.

"Wir wussten, dass wir verlieren würden", sagte Teammanager Michael Zellmer, "aber die Höhe der Niederlage hatten wir nicht erwartet."

Tobias Kreuzmann vom ASC Duisburg ergänzte: "Wir müssen dieses Spiel ganz schnell vergessen."

Deutschland erwischte einen guten Start und ging durch einen Treffer von Trainersohn Marko Stamm (Spandau) nach 29 Sekunden in Führung. Danach übernahm aber der amtierende Weltliga- und Weltcupsieger das Kommando. Moritz Oeler (Spandau) verkürzte zwischenzeitlich nochmal auf 2:3, das Tor von Julian Real (Duisburg) im letzten Viertel brachte nur noch minimale Ergebniskosmetik.

Nach der Niederlage steht Deutschland als Gruppendritter fest und spielt nun in der Zwischenrunde im Überkreuzduell gegen den Zweiten der Gruppe A um den Halbfinal-Einzug. Als Gegner drohen unter anderem Gastgeber Kroatien und der sechsmalige Olympiasieger Italien.

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