Die deutschen Wasserballer haben die Europameisterschaft in Zagreb auf Platz sechs beendet. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm verlor das Spiel um Rang fünf mit 6:14 (0:5, 4:3, 1:2, 1:4) gegen den entthronten Titelverteidiger Montenegro und verpasste damit die direkte Qualifikation für die EM 2012 in Eindhoven/Niederlande.

"Heute konnten wir den schnellen 0:5-Rückstand nicht verkraften. Nach drei Tagen Pause war es schwer, die Mannschaft noch einmal zu motivieren", sagte Stamm nach der deutlichen Niederlage.

Mit dem Abschneiden in der kroatischen Hauptstadt konnte der Bundestrainer dennoch leben: "Wegen der zahlreichen Verletzungen und Krankheiten im Turnierverlauf war für uns nicht mehr drin. Wir sind innerhalb unserer Möglichkeiten geblieben."

Als Trostpflaster für die deutsche Mannschaft blieb die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2011, die durch den Vorstoß in die Zwischenrunde erreicht worden war. "Das Wichtigste war, die WM-Teilnahme in Shanghai zu erreichen", so Stamm.

Um auch bei der kommenden Europameisterschaft dabei zu sein, muss die deutsche Auswahl den Umweg über ein Qualifikationsturnier nehmen. Ab Oktober trifft das Stamm-Team als klarer Favorit auf Slowenien, Portugal und Bulgarien.

Bei den Frauen sicherte sich zum dritten Mal in Folge Russland den Titel. Im Finale setzte sich der WM-Dritte gegen Griechenland souverän mit 11:6 durch. Bronze ging an Olympiasieger Niederlande.

Die deutsche Mannschaft hatte in dem Achterfeld zum sechsten Mal in Folge den siebten Platz belegt.

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