Die deutschen Wasserballer sind mit einem überraschenden Auswärtssieg in die Weltliga gestartet.

Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm feierte in Sabadell gegen Vizeweltmeister Spanien trotz eines zwischenzeitlichen 5:8-Rückstandes noch einen 12:11 (3:4, 1:1, 1:3, 4:1)-Erfolg nach Fünfmeterwerfen.

"Moralisch und kämpferisch habe ich heute eine sehr starke Leistung gesehen. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs", sagte der ehemalige Spandauer Nationalspieler Stamm.

Für die deutsche Mannschaft könnte sich der Erfolg in Sabadell in der stark besetzten Europa-Gruppe A als wertvoll erweisen. Denn nur der Gruppenerste qualifiziert sich für das Super-Finale der besten acht Teams in Italien (21. bis 26. Juni).

In der Tabelle belegt Deutschland mit zwei Punkten den zweiten Platz hinter Weltmeister und Titelverteidiger Serbien (3), der Mazedonien 10:6 bezwang und am 7. Dezember nächster Gegner des DSV-Teams ist.

In Sabadell brachte der Duisburger Torhüter Tim-Ole Fischer die Spanier mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung.

Beste deutsche Werfer waren der Berliner Moritz Oeler (4) und der Duisburger Julian Real (2), die zusammen mit Marko Stamm (Spandau) ihre abschließenden Strafwürfe verwandeln konnten und den Triumph damit perfekt machten.

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