Die deutschen Wasserballer haben am 5. Spieltag der Weltliga für eine faustdicke Überraschung gesorgt.

Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm feierte beim zuvor noch ungeschlagenen Titelverteidiger und Weltmeister Serbien in Krusevac einen 10:9 (3:3, 3:4, 3:1, 1:1)-Erfolg. Es war im 17. Aufeinandertreffen der erste deutsche Sieg gegen die Serben überhaupt.

Für die im Hinspiel in Magdeburg noch mit 9:13 unterlegene Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) erzielte der zweifache Duisburger Torschütze Paul Schüler sieben Sekunden vor Schluss den Siegtreffer.

Die weiteren deutschen Treffer erzielten die Spandauer Marc Politze, Erik Bukowski, Moritz Oeler (alle 2) und Dennis Eidner sowie der Duisburger Julian Real (beide 1).

"Das war ein toller kämpferischer Einsatz meiner Mannschaft. Sie hat tolle Moral bewiesen", sagte Hagen Stamm nach dem unerwarteten Erfolg, mit dem sich Deutschland aber dennoch nicht mehr für die Endrunde qualifizieren kann.

Platz eins machen Serbien und Spanien unter sich aus. Nur der Gruppensieger zieht in die Weltliga-Endrunde ein.

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