Die deutschen Wasserballerinnen haben auch ihr letztes Spiel beim Qualifikationsturnier im italienischen Sirakus verloren. Zum Abschluss des Wettbewerbs unterlag das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) gegen Europameister Russland klar 5:15 (1:6, 1:3, 1:2, 2:4).

Die DSV-Auswahl hatte den Einzug in die Weltliga-Endrunde nach drei Niederlagen zuvor bereits verpasst. Russland qualifizierte sich zusammen mit dem EM-Vierten und Gastgeber Italien für die Endrunde Mitte Juni in Tianjin/China.

Für Bundestrainer Rene Reimann und seine 14 Spielerinnen wurde auf Sizilien in den vier verlorenen Spielen die große Kluft zur Weltspitze erneut deutlich aufgezeigt. "Mit der im Stillen erhofften ersten Olympiateilnahme wird es nun wieder nichts", musste Managerin Heike Köhnen realistisch eingestehen.

Als kleiner Trost blieb die Auszeichnung für die Bochumerin Hanna Hanholz als beste Torfrau der sechs Turnierspiele. Von den 28 deutschen Toren erzielten Claudia Blomenkamp (Uerdingen) und Monika Kruszona (Bochum) je sieben.

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