Wasserball-Bundesligist Hannoverscher SV hat seine Mannschaft aus dem LEN-Pokalwettbewerb der Frauen zurückgezogen und wird deshalb beim Turnier der zweiten Runde am Wochenende im russischen Chanty-Mansijsk nicht antreten.

Trainer Jens Reinhardt und Manager Martin Nestler begründeten diese Entscheidung mit Personalproblemen.

Die Europäische Schwimm-Liga LEN wird den Hannoverschen SV reglementgemäß für ein Jahr von ihren Frauen-Wettbewerben ausschließen. Zudem müssen die Niedersachsen 7500 Euro Strafe zahlen. Der Offenbacher Manfred Vater, Wasserball-Sekretär der LEN, sprach von einem Schaden für das Ansehen des deutschen Wasserballs.

Ein solches Verhalten habe es in der fast 50-jährigen Geschichte der LEN-Vereinswettbewerbe noch nie gegeben.

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