Ex-Europameisterin Christin Steuer hat beim Weltcup der Wasserspringer in London dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) einen weiteren Olympia-Startplatz gesichert, die Vize-Europameister Patrick Hausding/Stephan Feck verpassten dagegen überraschend ihr Ticket für die Sommerspiele.

Das Duo aus Berlin und Leipzig kam im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett mit 402,27 Punkten nur auf den achten Rang. Platz sechs hätte zur Olympia-Qualifikation gereicht.

Bei der WM im vergangenen Jahr hatten die beiden als Fünfte den direkten Sprung nach London verpasst. "Das trifft uns hart. Sie waren so gut im Training und im Vorkampf, aber sie haben sich nicht steigern können", sagte DSV-Fachspartenchef Walter Alt.

Den entscheidenden Fehler machte Feck, der den Auerbach zu spät öffnete.

Zuvor hatte Steuer (Riesa) im Vorkampf vom Turm als Dritte mit 338,50 Punkten das Halbfinale erreicht und damit den zweiten Quotenplatz für den DSV in dieser Disziplin gebucht.

Bei der WM in Shanghai hatte Nora Subschinski (Berlin) als Zwölfte bereits das erste Ticket gesichert. Die Berlinerin Maria Kurjo erreichte in London mit 310,30 Punkten als Zehnte ebenfalls das Semifinale, das am Dienstag ausgetragen wird.

Damit haben die deutschen Wasserspringer bislang sieben Startplätze bei Olympia sicher. Drei weitere sind beim Weltcup im olympischen Springerstadion bis zum Wochenende noch möglich.

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