Der im Jahr 2004 aufgrund eines Dopingvergehens zurückgetretene Langlauf-Olympiasieger Mika Myllylä hat nach einem Bericht eines finnischen Fernsehsenders erstmals die Einnahme des Blutdopingmittels Epo eingestanden.

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Finne im April des vergangenen Jahres bei einer Vernehmung durch die Polizei das Dopingvergehen zugegeben hat.

Die Aussage Myllyläs ("Mir ist im Verlaufe meiner Karriere Epo gespritzt worden. Aber ich werde nicht sagen, wer mir die Injektion verabreichte.") wurde in dem TV-Bericht zitiert. Der Olympiasieger von 1998 über 30 km und dreimalige Weltmeister wäre damit der erste finnische Top-Langläufer, der ein Doping-Geständnis abgelegt hätte.

Myllylä wurde bei der WM 2001 in Lahti der Einnahme des Blutplasma-Expanders HES, ein Mittel zur Verschleierung von Epo, überführt. Er wurde zwei Jahre gesperrt und beendete im September 2004 seine aktive Karriere.

Vor vier Jahren begab sich Myllylä aufgrund seines jahrelangen Alkohol-Missbrauches in ärztliche Behandlung und machte eine Entziehungskur.

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