Wegen der Vielzahl an Dopingfällen hat der Ski-Weltverband FIS den russischen Verband zu einer Geldstrafe verurteilt.

Nach einem Votum des FIS-Councils auf dem Kongress in Antalya müssen die Russen umgerechnet 125.000 Euro zahlen.

Außerdem gab das Council die Empfehlung aus, die Stellen von Trainern und Offiziellen neu zu besetzen und im Hinblick auf die Winterspiele von Sotschi 2014 ein neues Team aufzubauen.

Das FIS-Council behielt sich weitere Schritte gegen Russland vor, sollte der Verband bis zum 1. November nicht ein umfassendes Anti-Doping-Programm installiert haben.

Strafen gingen dann bis zum Ausschluss von Weltmeisterschaften sowie der Streichung von Weltcups in Russland.

Durch eine ganze Serie positiver Dopingproben hatten zahlreiche russische Wintersportler für Schlagzeilen gesorgt.

Die Langlauf-Olympiasieger Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew wurden ebenso gesperrt wie Natalja Matwejewa und U23-Weltmeisterin Nina Rysina.

Zudem wurden die Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dimitri Jaroschenko wegen Dopings aus dem Verkehr gezogen.

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