Snowboarderin Amelie Kober hat die letzte Chance genutzt und im dritten Weltcup nach ihrer Baby-Pause das WM-Ticket gelöst.

Die Olympia-Zweite von 2006 erreichte beim Parallel-Slalom im österreichischen Bad Gastein das Viertelfinale und erfüllte damit die Vorgabe des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD). Die 23-Jährige, die in ihrer Karriere bislang neun Weltcupsiege verbucht hat, kam auf den achten Platz.

"Ich bin sehr erleichtert, mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen", sagte Kober nach der erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft in La Molina (Spanien, 14. bis 23. Januar). Ein festes Ziel hat sich Kober bislang nicht gesetzt: "Ich möchte zwar keine Prognose abgeben. Aber ich fahre sicher nicht dahin, um den Flieger voll zu machen."

Ebenfalls den Sprung nach La Molina geschafft hat Patrick Bussler (Aschheim). Der WM-Dritte wurde in Bad Gastein Sechster und holte die geforderte Top-8-Platzierung. "Wahnsinn. Ich war so nervös. Ich freue mich riesig, dass es geklappt hat", sagte Bussler.

Beste deutsche Starterin war Isabella Laböck (Prien), die das kleine Finale gegen Claudia Riegler (Österreich) verlor und Vierte wurde. Laböck hatte zuletzt als Zweite des Weltcups in Telluride (USA) auf sich aufmerksam gemacht.

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