Holly Crawford und Nathan Johnstone aus Australien haben bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in La Molina in der Halfpipe triumphiert. Crawford holte sich den Titel vor Ursina Haller aus der Schweiz und Liu Jiayu (China).

Bei den Männern gewann Johnstone vor Iouri Poudladtchikov (Schweiz) und Markus Malin (Finnland). Athleten des Snowboard Verbandes Deutschland (SVD) waren in der olympischen Disziplin nicht am Start.

Im Parallel-Slalom am Freitag und beim Slopestyle am Samstag haben sich die deutschen Snowboarder nun endlich eine Medaille zum Ziel gesetzt.

Im Slalom sind neben Amelie Kober, die im Parallel-Riesenslalom als Vierte Bronze nur hauchdünn verpasst hatte, noch Selina Jörg, Anke Karstens, Isabella Laböck und Patrick Bussler am Start.

"Das Abschneiden beim Parallel-Riesenslalom gibt mir Zuvericht, dass es noch mit einer Medaille klappt", meinte Stefan Knirsch, sportlicher Leiter des SVD. Auch Kober, die erst vor vier Monaten Sohn Lorenz zur Welt gebracht hat, will "wieder alles versuchen".

Zum Favoritenkreis in der Disziplin Slopestyle gehört dann zum Abschluss der WM die Münchnerin Silvia Mittermüller. "Sie zählt zu den erfahrensten Freestyle-Damen der Welt, so dass in Sachen WM-Entscheidung sicherlich einiges möglich ist", sagte Knirsch zu den Aussichten der 27-Jährigen.

Beim Slopestyle durchfahren die Snowboarder einen Parcour mit unterschiedlichen Hindernissen und Sprüngen.

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