Die deutschen Snowboarder um die Turin-Olympiazweite Amelie Kober haben bei der WM im spanischen La Molina eine Pleite erlebt und fahren zum zweiten Mal überhaupt in der Geschichte der Titelkämpfe ohne Medaille nach Hause.

Einzig Kober schlug sich achtbar und war beim Parallel-Slalom in den Pyrenäen als Sechste erneut beste der fünf Starter des Snowboardverbandes Deutschland (SVD).

Weil die ebenfalls hoch gehandelte Silvia Mittermüller bei der WM-Premiere im Slopestyle nicht mehr antrat, ging der SVD erstmals seit 2005 in Whistler leer aus.

Kober war beim Parallel-Riesenslalom rund vier Monate nach der Geburt ihres Sohnes Lorenz als Vierte noch knapp an Edelmetall vorbeigeschrammt - es blieb das beste WM-Ergebnis aus deutscher Sicht. Beim Parallel-Slalom fehlten der WM-Zweiten von 2007 im Viertelfinale gegen Heidi Neururer aus Österreich 0,38 Sekunden zum Vorstoß in die Runde der letzten Vier.

Der Titel ging überraschend an Hilde-Katrine Engeli aus Norwegen, die sich in den beiden Finalläufen gegen Riesenslalom-Olympiasiegerin Nicolien Sauerbreij (Niederlande) durchsetzte.

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