Snowboarder Konstantin Schad hat der deutschen Mannschaft bei der Winter-Universiade im türkischen Erzurum die erste Goldmedaille beschert. Der 23-Jährige aus Miesbach setzte sich im Finale des Cross-Wettbewerbs gegen die Italiener Omar Visintin und Federico Raimo durch.

Zuvor hatten Franziska Hildebrand im Biathlon-Einzel und Steffen Tepel (Nordische Kombination) jeweils Silber für das 37-köpfige Team des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH) gewonnen. Die Studenten-WM in Ost-Anatolien dauert noch bis 6. Februar.

Schad, 33. bei Olympia in Vancouver, musste im Halbfinale sogar um den Einzug in den Endlauf zittern. Erst nach einem Einspruch der slowenischen Mannschaft und der Auswertung des Zielfotos wurde ihm Platz zwei und damit die Finalteilnahme zugesprochen.

"Ich freue mich sehr über meinen Sieg, gerade weil der Protest im Halbfinale ganz schön an den Nerven gezerrt hat", sagte er.

Bei der Universiade stehen 67 Medaillenentscheidungen in elf Disziplinen auf dem Programm. Der ADH ist in den Sportarten Biathlon, Curling, Eiskunstlauf, Ski-Freestyle (Buckelpiste und Cross), Skilanglauf, Nordische Kombination, Skispringen und Snowboard vertreten.

2009 im chinesischen Harbin hatten die ADH-Athleten mit einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze ihre bisher beste Winter-Universiade erlebt.

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