Die mitfavorisierten deutschen Ski-Crosser sind bei den Freestyle-Weltmeisterschaften ohne Medaille geblieben. Die Weltcup-Führende Heidi Zacher erreichte bei den Wettbewerben in Deer Valley im US-Bundesstaat Utah als beste der sechs deutschen Starter nur das kleine Finale und belegte am Ende Rang sieben.

Zacher war in der Qualifikation noch die schnellste Teilnehmerin gewesen. Anna Wörner, immerhin Dritte in der Qualifikation, scheiterte bereits im Viertelfinale und landete am Ende auf Rang neun. Die Olympia-Fünfte Kelsey Serwa und Julia Murray feierten vor der Schwedin Anna Holmlund einen kanadischen Doppelsieg.

Mit einer besonders großen Enttäuschung für die Deutschen endete der Wettbewerb der Männer, den der kanadische Olympia-Vierte Christopher Delbosco vor dem Finnen Jouni Peltonen und dem Olympia-Zweiten Andreas Matt (Österreich) gewann. Daniel Hohnacker, Paul Eckert, Simon Stickl und Thomas Fischer scheiterten allesamt bereits im Achtelfinale und kamen im Endergebnis auf die Ränge 18, 20, 21 und 24.

Den Aerials-Wettbewerb entschied Warren Shouldice aus Kanada für sich, der bei der WM vor zwei Jahren Dritter geworden war. Silber gewann der Weltcup-Führende Qi Guangpu aus China vor Anton Kuschnir.

Bei den Frauen ging Gold an Shuang Cheng, die ihre chinesische Teamkollegin und Weltcup-Spitzenreiterin Xu Mengtao auf Rang zwei verwies. Olga Wolkowa (Ukraine) holte Bronze. Deutsche Athleten waren nicht am Start.

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