Die deutsche Herren-Staffel steht beim Weltcup-Finale der Shorttracker in Dresden zum ersten Mal in dieser Saison im Finale. Das Quartett in der Besetzung Robert Becker, Robert Seifert, Paul Herrmann (alle Dresden) und Torsten Kröger (Rostock) musste sich im Halbfinale zwar hinter Südkorea und Frankreich mit dem dritten Platz begnügen.

Da aber die Franzosen nachträglich disqualifiziert wurden, erreichten die Schützlinge des neuen Bundestrainers Michael Kooreman doch noch den A-Endlauf am Sonntag, in dem sie neben Südkorea noch auf die Teams aus Kanada und China treffen.

Für die vier Einzelfinals des Samstags hatten sich die deutschen Athleten nicht qualifizieren könen. Das beste Ergbenis erreichte die Dresdnerin Julia Riedel, die über 1500 Meter im B-Finale stand und am Ende den zwölften Rang erreichte.

In der Staffel waren die deutschen Damen nach einem Sturz schon im Vorlauf ausgeschieden.

Überschattet wurde das Weltcup-Finale am Sonnabend durch die Naziaufmärsche und Gegendemonstrationen in Dresden, die viele Verkehrsbehinderungen mit sich brachten und dafür sorgten, dass nur 800 statt der erhofften mindestens 1500 Zuschauer den Weg in die Eisarena fanden.

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