Curling-Olympiasieger Kanada hat sich bei der Heim-WM in Regina in einem dramatischen Finale den Titel gesichert.

Das Team um Skip Jeff Stoughton bezwang Schottland (Tom Brewster) mit 6:5 und gewann für Kanada das 33. WM-Gold bei der 53. Austragung. "Es gibt nichts Besseres. In meinem Alter, mit meiner langen Karriere ist es etwas Besonderes, so etwas erleben zu dürfen", sagte Stoughton nach dem Triumph, seinem zweiten Weltmeistertitel nach 1996.

Im Finale gerieten die Gastgeber bis zum dritten End mit 1:3 in Rückstand, ehe das Team vor knapp 6000 Zuschauern im vierten Abschnitt drei Steine schrieb und die Wende schaffte. Im Schluss-End konnte Brewster, der am Finaltag seinen 37. Geburtstag feierte, mit Schottland nur noch auf 5:6 verkürzen. Bronze ging an die schwedische Mannschaft, die das Spiel um Platz drei gegen Norwegen mit 7:6 gewann.

Deutschland mit dem zweimaligen Europameister Andy Kapp aus Füssen hatte den Einzug in die Medaillenrunde verpasst und nach einer abschließenden 8:9-Niederlage gegen Tschechien Platz sechs belegt.

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