Der südkoreanische Shorttrack-Olympiasieger Ahn Hyun-Soo will als Russe bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi noch einmal auf Medaillenjagd gehen.

Der 25 Jahre alte dreifache Goldmedaillengewinner von Turin und fünffache Weltmeister hat es nach einer Knieverletzung 2008 nicht mehr in die Nationalmannschaft der Asiaten für die Spiele 2010 in Vancouver geschafft. Zudem hatte Ahn immer wieder Differenzen mit dem südkoreanischen Eislaufverband KSU.

Mit der russischen Staatsbürgerschaft will der 1500-m-Weltrekordler im Land des Olympiaausrichters 2014 noch einmal angreifen.

"Ich will in Sotschi meine beste Leistung zeigen. Die Trainingsbedingungen hier in Russland sind optimal", sagte Ahn. Der Südkoreaner trainiert bereits seit Juni mit der russischen Nationalmannschaft und will nach seiner aktiven Karriere als Trainer in Russland arbeiten.

Einheimsiche Fans reagierten mit Empörung auf die Entscheidung des Volkshelden und attackierten den Eislaufverband. "Der Verband muss sich bei Ahn entschuldigen und eine Lösung für das Problem finden.

Der Verband ist verantwortlich für die Entscheidung und sorgt dafür, dass der Sport in diesem Land früher oder später zusammenbrechen wird", ließen Fans auf der KSU-Internetseite ihrem Frust freien Lauf.

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