Der Schweizer Snowboarder Iouri Podladtchikov hat sich bei der ersten "freien" WM in Oslo die Goldmedaille in der Halfpipe geholt.

Der gebürtige Russe setzte sich mit 90,8 Punkten vor den US-Amerikanern Matt Ladley (87,6) und Louie Vito (86,9) durch.

Der 16 Jahre alte Johannes Höpfl war im Viertelfinale ausgeschieden.

Bei den Frauen sicherte sich die US-Amerikanerin Kelly Clark den Titel. Die Olympiasiegerin von 2002 verwies mit 86,6 Punkten die Spanierin Queralt Castellet (85,6) und ihre Landsfrau Gretchen Bleiler (82,9) auf die Plätze.

In der Quarterpipe siegte der Franzose Olivier Gittle. Beim hochklassigen Wettbewerb im Auslauf der Skisprungschanze am Holmenkollen setzte sich der 21-Jährige mit 87,8 Punkten klar vor Lokalmatador Kim Rune Hansen (72,9) und dem Amerikaner Jack Mitrani (70,2) durch.

Die Quarterpipe (engl. Viertelröhre) ist eine schanzenartige Konstruktion. In Oslo fuhren die Boarder den Auslauf der Skisprungschanze hinab und auf die Pipe zu, auf der sie dann einen Sprung zeigten.

Die Höhe des Sprungs floss wie der Stil (Anzahl der Drehungen, etc.) in die Wertung ein.

Die WM wird von der TTR-Tour organisiert, die parallel zum FIS-Weltcup stattfindet und sich als unabhängige Veranstaltungsserie versteht.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel