Die deutschen Skicrosser haben beim Heim-Weltcup in Bischofswiesen ihr großes Ziel verfehlt.

Bei den beiden Rennen am Götschen fuhren die Teilnehmer des Deutschen Skiverbandes (DSV) jeweils an der angestrebten Platzierung auf dem Siegerpodest vorbei.

Am weitesten kamen noch Christina Manhard (Pfronten) und Paul Eckert (Samerberg).

Manhard belegte die Ränge acht und sieben, Eckert erzielte im zweiten Rennen als Siebter das beste Ergebnis der deutschen Männer; beide erreichten zudem jeweils ihre bisherigen Spitzenresultate im Weltcup.

Am Samstag holten die Österreicherin Andrea Limbacher sowie der Kanadier Tristan Tafel jeweils ihren ersten Weltcupsieg.

Gleiches gelang am Sonntag der Schweizerin Katrin Müller, die im Viertelfinale zunächst buchstäblich um eine Fingerspitze Julia Eichinger (Neureichenau) aus dem Wettbewerb warf und am Ende erstmals auf Platz eins im Weltcup fuhr.

Lediglich der Sieger bei den Männern, Schnauzbartträger Filip Flisar aus Slowenien, gelang auf dem anspruchsvollen Kurs am Götschen schon sein zweiter Weltcup-Triumph.

Die deutschen Skicrosser waren zunächst am Samstag weit am Siegerpodest vorbeigefahren.

Neben Christina Manhard hatten Anna Wörner (Partenkirchen), Simon Stickl (Bad Wiessee) sowie Thomas Fischer (Ruhpolding) die K.o.-Runde erreicht, sie schieden allerdings spätestens im Viertelfinale aus.

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