Die niederländische Snowboard-Olympiasiegerin Nicolien Sauerbreij hat die gesellschaftliche Situation in Sotschi kritisiert und die internationale Sportwelt zu Aktionen aufgerufen.

"Die Unterschiede zwischen arm und reich sind zu groß. Ich möchte gerne etwas tun", sagte Sauerbreij niederländischen Medien über die Gastgeberstadt der Olympischen Winterspiele 2014.

Gemeinsam mit den internationalen Sportverbänden müssten die Missstände bekannt gemacht werden.

"Ich fände es toll, wenn wir gemeinsam etwas tun könnten, so dass auch arme Menschen von Olympia profitieren können", sagte die 33-Jährige, die in Sotschi zum vierten Mal an Winterspielen teilnehmen würde.

Sie sei überrascht, dass über die schlechte Situation in Sotschi so wenig bekannt ist.

Als besonders schockierend empfand sie die Vertreibung der Bewohner, die auf dem Gelände der Eisschnelllauf-Arena gelebt hatten und umgesiedelt wurden.

Maurits Hendriks, niederländischer Chef de Mission 2014, unterstützt Sauerbreij.

"Ich bin glücklich, dass wir Sportler haben, die solche Dinge ansprechen", sagte Hendriks, der auch Sportdirektor des niederländischen olympischen Sportbundes NOCNSF ist.

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