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2007 wurde die 23-jährige Magdalena Neuner zur Sportlerin des Jahres gewählt © getty

Die frühere Sportlerin des Jahres und der Lokalmatador sorgen in Oberhof für riesen Jubel. Deutsche Herren feiern Dreifacherfolg.

Oberhof - Zweites Rennen, zweiter Sieg:

Unter dem stürmischen Jubel von 5000 Zuschauern haben die Biathleten Magdalena Neuner und Christoph Stephan bei der Sommer-WM in Oberhof einen Tag nach dem Triumph mit der deutschen Mixedstaffel auch die Sprintrennen gewonnen.

Bei den Männern feierten die Gastgeber sogar einen Dreifachsieg. Stephan gewann vor Michael Rösch und Christoph Knie.

"Das ist die Krönung eines super Sommers, so wie ich ihn schon seit Jahren nicht hatte. Hoffentlich kann ich dieses Gefühl in den Olympiawinter hinüberbringen", sagte Magdalena Neuner.

Neuner sammelt weiter Medaillen

Die 22-Jährige fügte am Thüringer Rennsteig ihrer beeindruckenden Titelsammlung die WM-Goldmedaillen Nummer 14 und 15 hinzu und ist auch am Sonntag im abschließenden Jagdrennen die Topfavoritin.

"Hoffentlich gelingt noch einmal ein gutes Rennen, aber ich bin schon sehr kaputt", schilderte Neuner ihre Verfassung.

Die ehemalige Sportlerin des Jahres eroberte nach drei erfolgreichen Wettkampfwochen, neben den beiden WM-Siegen auch noch den ersten deutschen Meistertitel (Massenstart).

Bachmann verpasst Top Ten

Am Ende rettete Neuner 14,7 Sekunden Vorsprung auf Maria Kossinowa (Russland) ins Ziel. Natalja Lewtschenkowa (Moldawien) gewann Bronze.

Tina Bachmann (Altenberg) und Sabrina Buchholz (Oberhof) belegten die Ränge 12 sowie 13.

Auf dem richtigen Weg

Lokalmatador Christoph Stephan (Oberhof), der am Ende mit 3,9 Sekunden vor Michael Rösch (Altenberg) und 7,7 Sekunden vor Christoph Knie (Bad Berleburg) gewann, meinte:

"War schon super vor dem Publikum. Wir haben gesehen, das wir Richtung Vancouver auf einem sehr guten Weg sind."

"Würde nicht auf mich wetten"

Stephan weiter: "Wetten würde ich keine auf mich abschließen, aber ich werde auch im letzten WM-Rennen noch einmal volle Knäcke laufen".

Zimmerkollege und Freund Rösch ergänzte: "Wir haben den Leuten heute richtig was geboten. Auch wenn der Schnee und der Glühwein-Geruch diesmal gefehlt haben, hat es riesig Spaß gemacht."

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