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Kati Wilhelm gewann in Pyeongchang Gold im Einzel und Sprint © imago

Kati Wilhelm muss sich beim ersten Sprint der Saison in Östersund mit Rang sechs zufrieden geben. Es siegt eine Norwegerin.

Östersund - Biathletin Kati Wilhelm ist beim Weltcup-Auftakt in Östersund auf Platz sechs im Sprint gelandet und hat damit für das bisher beste deutsche Resultat im Olympiawinter gesorgt (Historischer Fehlstart ohne Neuner)

Die Doppel-Weltmeisterin leistete sich einen Schießfehler und lag 29,7 Sekunden hinter Siegerin Tora Berger.

Die Norwegerin gewann 6,8 Sekunden vor der Russin Olga Medwedzewa und Kaisa Mäkäräinen aus Finnland (DATENCENTER: Der Biathlon-Weltcup).

Wilhelm und Beck erfüllen Norm

Wilhelm erfüllte mit einem Platz unter den Top acht damit die Olympia-Norm genau wie Martina Beck (Mittenwald), die trotz zwei Schießfehlern wieder unter die Top 15 lief.

"Eine ist durchgekommen, die anderen ärgern sich sicher genügend. Wir haben wieder zu viele Fehler am Schießstand gemacht. Dabei dachte ich, dass wir nicht dort anschließen, wo wir am Donnerstag aufgehört haben", sagte Wilhelm.

Viele Schießfehler

Auch Bundestrainer Uwe Müssiggang war sauer: "Die Mädels zeigen Nerven. Das ist nicht beunruhigend, aber ärgerlich. Ich bin nicht zufrieden. Es geht um die Olympia-Fahrkarten, da merkt man, dass die Mädels unruhig sind."

Die deutschen Skijägerinnen verschenkten wie schon beim Auftaktrennen über 15 km mit Fehlern am Schießstand ihre Chancen.

Andrea Henkel (20.), Juliane Döll (24.) und Kathrin Hitzer (55.) verpassten durch jeweils zwei Strafrunden eine Top-Platzierung. Den laufstarken Miriam Gössner (fünf Fehler) als 58. und Simone Hauswald (sechs Fehler) als 74. versagten die Nerven am Schießstand völlig.

"Im Training klappt es. Ich kann mir das nicht erklären", sagte Henkel.

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