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Michael Greis klettert mit 309 Punkten auf den vierten Platz im Gesamt-Weltcup © getty

Beim Einzelrennen in Ruhpolding patzt Michael Greis stehend. Svendsen siegt knapp, Arnd Peiffer hadert mit der Strecke.

Ruhpolding - Den ersten Treffer setzte Toni Lang, das letzte Wort aber hatte Emil Hegle Svendsen:

Beim ersten Rennen in der neuen Chiemgau-Arena beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding landete Lokalmatador Michael Greis beim Sieg des norwegischen Olympiasiegers im Einzel über 20 km auf dem sechsten Platz. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

Vor begeisterten 13.000 Zuschauern im WM-Stadion von 2012 hatte Ersatzmann Lang das Rennen eröffnet, in dem die deutschen Skijäger mit Ausnahme von Greis enttäuschten.

Es war ein bisschen schade, aber ein Fehler kann immer passieren. Dennoch bin ich mit 19 Treffern sehr zufrieden", sagte Greis, der sich seinen einzigen Fehler ausgerechnet im letzten Stehendschießen leistete.

Bö in der Loipe überragend

"Meine Laufleistung war auch in Ordnung, obwohl sich die 20 km schon sehr ziehen. Ich habe versucht, fünf gleichmäßige Runden zu laufen und denke, das ist mir auch gut gelungen", merkte er an.

Am besten mit der neuen, anspruchsvollen Strecke kam Sieger Svendsen zurecht, der sich wie Martin Fourcade (Frankreich) und Dominik Landertinger (Österreich) auf den Plätzen zwei und drei einen Fehler leistete.

Im Gesamtweltcup bleibt Svendsens Landsmann Tarjei Bö in Führung, der trotz zweier Strafminuten noch vor Greis auf Platz fünf landete. (DATENCENTER: Wintersport-Ergebnisse)

"Kein Freund dieser Strecke "

Einen Platz unter den Top Ten verpasste Arnd Peiffer, der Sprint-Zweite von Oberhof. Im letzten Schießen leistete sich Peiffer zwei Fehler und musste sich mit insgesamt drei Strafminuten letztlich mit Rang 20 zufriedengeben.

"Ich bin kein Freund dieser Strecke. Beim letzten Schießen war ich schon ein bisschen müde, da ist mir die Konzentration abhanden gekommen", sagte Peiffer.

Geburtstagskind Christoph Stephan musste an seinem 25. Ehrentag vor allem in der Loipe abreißen lassen. Der Oberhofer traf nur einmal nicht ins Schwarze, landete aber noch direkt hinter Peiffer.

"Der Fehler ärgert mich ein bisschen. Aber mit meiner hohen Startnummer war die Strecke schon ein bisschen tiefer und die Abfahrten heikler", sagte Stephan.

Lang mit dem Laufen zufrieden

Alexander Wolf (40.) und Daniel Böhm (54.) landeten im geschlagenen Feld.

Ein überraschendes Comeback im Weltcup hatte Toni Lang gegeben, der für den an einem grippalen Infekt leidenden Andreas Birnbacher kurzfristig ins Team gerutscht war und gleich mit der Startnummer eins ins Rennen musste.

"Das war ganz schön überraschend und eine große Bürde, für Andi mit der Nummer eins ins Rennen zu gehen. Mit dem Schießen bin ich nicht zufrieden, aber im Laufen hat es schon gut geklappt. Das macht Hoffnung für den Sprint", sagte Lang, der 58. wurde.

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