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Magdalena Neuner holte 2010 in Vancouver olympisches Gold in der Verfolgung © getty

Magdalena Neuner gewinnt trotz gesundheitlicher Probleme auch das Verfolgungsrennen in Oslo und darf zum Lohn in die Königsloge.

Oslo - Start-Ziel-Sieg für die Rekordweltmeisterin.

Biathlon-Königin Magdalena Neuner hat zwei Tage nach ihrem Sprintsieg (Bericht) im norwegischen Oslo auch das Verfolgungsrennen ganz souverän gewonnen.

Die 24-Jährige aus Wallgau triumphierte über die 10 km nach zwei Schießfehlern in 30:31,1 Minuten und feierte damit den ersten Verfolgungssieg seit den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver.

Bei ihrem 31. Weltcupsieg auf den traditonsreichen Strecken am Holmenkollen verwies die Ausnahmekönnerin die fehlerfreie Russin Olga Saizewa (36,5 Sekunden Rückstand) und die Weißrussin Darja Domratschewa (2 Schießfehler/51, 4) auf die Plätze zwei und drei (DATENCENTER: Biathlon-Ergebnisse 2011/12).

Besuch in der Loge des Königs

"Das war heute schon recht spielerisch für mich. Ich hab mich aber von den Atemwegen nicht ganz so gut gefühlt, trotzdem habe versucht, locker das Rennen durchzuziehen. Das ist mir gelungen", sagte Neuner: "Es war es richtig schön, ich bin sehr zufrieden."

Durch ihren siebten Saisonsieg bei eisigen Temperaturen von minus 15 Grad verdiente sich Deutschlands Sportlerin des Jahres einen Besuch in der Loge des norwegischen Königs Harald und baute ihre Führung im Gesamtweltcup aus.

Neuner mit starker Laufleistung

Neuner, die als Siegerin des Sprintrennens vom Donnerstag mit 38 Sekunden Vorsprung auf die Weißrussin Darja Domratschewa ins Rennen ging, hatte sich zuvor im zweiten Liegendschießen einen Patzer geleistet.

Dennoch hielt die Doppel-Olympiasiegerin nach einem weiteren Fehler im stehenden Anschlag die Verfolgerinnen dank einer erneut starken Laufleistung auf Distanz.

Neuner schaffte es im 16. Rennen des Winters zum 13. Mal auf das Podest und bewies einen knappen Monat vor dem Beginn der Heim-WM in Ruhpolding (29. Februar bis 11. März) ihre überragende Form.

Gutes Mannschaftsergebnis

Tina Bachmann (3 Fehler) schaffte es als zweitbeste DSV-Skijägerin auf Platz 10.

Direkt dahinter landeten ihre Teamkolleginnen Andrea Henkel (1 Fehler) als Elfte und Franziska Hildebrand als Zwölfte. Auch Miriam Gössner (4 Fehler) schaffte es als 19. noch in die Top 20.

Zum Abschluss des Weltcups in Norwegen steht für die Frauen am Sonntag (ab 13.15 Uhr im LIVE-TICKER) der letzte Massenstart vor der Weltmeisterschaft auf dem Programm.

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