Im Biathlon wird es ab dem kommenden Winter eine Reduzierung der riesigen Starterfelder im Weltcup geben. Die Internationale Biathlon-Union IBU beschloss auf ihrem Kongress in St. Petersburg mit 28:18 Stimmen, dass künftig höchstens 108 Athleten in einem Weltcup-Rennen starten dürfen.

Damit gab die Boomsportart wachsendem Druck der TV-Stationen nach, die bei Starterfeldern von 130 und mehr Sportlern die zu lange Übertragungszeit moniert hatten.

Nach der neuen Quotenregelung dürfen die fünf Top-Nationen, zu denen in der Regel Deutschland gehört, künftig sechs Sportler pro Weltcup an den Start bringen. Zugleich müssen die Sportler bei einem internationalen Toprennen zumindest ein Resultat nachweisen, das nicht mehr als 15 Prozent über der Durchschnittszeit der drei Besten liegt.

Bisher lag die Grenze bei der "Exotenregel" bei 20 Prozent.

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