Frauen-Trainer Gerald Hönig blickt nach dem Debakel in der Staffel beim Weltcup in Oberhof schon wieder optimistisch in die Zukunft.

"Die Laufleistungen lassen uns in Angriffsposition in den Sprint gehen", sagte Hönig vor dem Einzelrennen am Samstag. Die Probleme seiner Schützlinge am Schießstand, Hauptgrund für den enttäuschenden sechsten Platz im Nebel und strömenden Regen am Grenzadler, ziehen sich bereits durch den gesamten Winter.

So schlimm wie bei den neun Strafrunden in der Rennsteig-Arena hatte es Magdalena Neuner und Co. aber noch nicht erwischt.

"Wir wollten auf Sieg laufen. Alle haben versucht, ihr Bestes zu geben, aber es hat nicht viel gepasst. Es ist noch keine Ahtletin in einem Lauf drin, wo vieles von selbst klappt", sagte Hönig.

Bereits am Abend nach dem Rennen setzten sich die Athletinnen und das Trainerteam zur Analyse zusammen. "Wir wollen die Schießleistung nicht aufs Wetter schieben. Vielmehr hatte jede Athletin ihre individuellen Schwierigkeiten", sagte Hönig.

Umso mehr wird in den kommenden Wochen Grundlagentraining im Vordergrund stehen, um wieder die nötige Sicherheit in die Abläufe zu bekommen. "Wir stehen im Moment im Widerspruch zwischen Trainingsleistung und Wettkampfleistung. Es ist schwierig, die Mitte zwischen Lockerheit und Konzentration zu finden", sagte Hönig.

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