Eine schwache Schießleistung von Michael Greis hat den deutschen Biathleten bei den Weltmeisterschaften im russischen Khanty Mansiysk einen goldenen Auftakt verdorben.

Der in Führung liegende Schlussläufer patzte am Schießstand insgesamt dreimal, sodass sich der mit Andrea Henkel, Magdalena Neuner, Arnd Peiffer und Greis gestartete Titelverteidiger dem neuen Weltmeister Norwegen um 22,9 Sekunden geschlagen geben musste.

Bronze holte Frankreich mit einem Rückstand von 1:16,2 Minuten auf die Skandinavier.

Greis war mit 23,9 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Tarjei Bö in das Finale des 2x6 und 2x7,5 km langen Rennens gegangen, verspielte seinen Vorsprung aber schon durch zwei Fehler im Liegendschießen.

Stehend verfehlte der dreimalige Olympiasieger von Turin wie Bö nochmals eine Scheibe, war dem Norweger in der Loipe allerdings deutlich unterlegen.

Vor einem Jahr hatte Deutschland an gleicher Stelle im Weltcup noch vor Norwegen und Schweden gesiegt.

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