Drei Strafrunden von Schlussläufer Michael Greis haben der deutschen Biathlon-Staffel bei der WM in Chanty Mansijsk die fast schon sichere Medaille gekostet.

Das deutsche Quartett, das beim letzten Wechsel noch knapp geführt hatte, musste sich in der Besetzung Christoph Stephan, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Greis am Ende mit Platz sieben (3 Strafrunden/16 Nachlader) und einem Rückstand von 51,4 Sekunden zufrieden geben.

Es siegte Olympiasieger Norwegen (2/10) vor Russland (0/8) und der Ukraine (0/10).

"Das ist natürlich extrem schade, weil es lange super aussah. Wir hätten von der mannschaftlichen Geschlossenheit her, eine Medaille verdient gehabt", sagte Peiffer.

Damit warten die deutschen Biathleten seit dem Olympiasieg 2006 in Turin weiter auf einen Titel bei internationalen Großereignissen.

In dieser Saison siegte die Herren bei den Weltcups in Oberhof und Antholz. Zuletzt triumphierte ein deutsches Quartett 2004 bei einer WM, insgesamt gab es elf Weltmeistertitel für Deutschland.

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