Das Karriereende von Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner sorgt bei ihrer früheren Teamkollegin Kati Wilhelm für gemischte Gefühle.

"Einerseits könnte es sein, dass wir so bald keine schwarz-rot-goldene Siegläuferin mehr bewundern dürfen, weil es dem Land an Nachwuchs mangelt", sagte die dreimalige Olympiasiegerin dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Zugleich betonte die Thüringerin aber auch: "Sie hat sich richtig entschieden. Mit 25 Jahren gab es für sie keine Ziele mehr, für die es sich zu quälen lohnt."

Die Lücke, die Neuner im deutschen Biathlon reiße, sei nicht zu füllen, sagte Wilhelm: "Auf ein Talent wie Lena müssen wir wohl lange warten."

Neuner wird bei der Heim-WM in Ruhpolding (29. Februar bis 11. März) ihre Abschiedsrunden auf deutschem Boden laufen und nach dem anschließenden Weltcup im russischen Chanty-Mansijsk ihre so glanzvolle Karriere frühzeitig beenden.

Als letzte Ziele hat sich die Wallgauerin den Gewinn von sechs WM-Medaillen sowie den dritten Sieg im Gesamtweltcup gesetzt.

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