Mit den Hoffnungsträgern Miriam Gössner und Andreas Birnbacher, aber ohne Umsteigerin Evi Sachenbacher-Stehle wollen die deutschen Biathleten ihre Erfolgsserie beim Heimweltcup in Oberhof (3. bis 6. Januar) fortsetzen.

"Die Rennen in Oberhof sind für uns natürlich immer ganz besondere Wettkämpfe. Entsprechend motiviert und engagiert hat sich die Mannschaft in den vergangenen Tagen vorbereitet", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang vor den Rennen in Thüringen: "Zielsetzung ist es natürlich, wieder in möglichst jedem Rennen um die Podestplätze mitzukämpfen."

Anders als zuletzt in Pokljuka/Slowenien schöpft der Deutsche Skiverband (DSV) beim Damenteam dabei nicht das maximal mögliche Kontingent von sechs Startplätzen aus. "Wir werden in Oberhof nur mit fünf Athletinnen vertreten sein", sagte Müssiggang. Man wolle zunächst die nächsten Rennen IBU-Cup und Deutschlandpokal abwarten, "um zu sehen, wer sich für den Weltcup empfehlen kann".

Sachenbacher-Stehle (Reit im Winkl) hatte zuletzt den sechsten Startplatz erhalten und in Pokljuka ihr Weltcupdebüt gefeiert. Die Doppel-Olympiasiegerin im Langlauf soll nun aber zunächst in den unterklassigen Rennen mehr Wettkampfpraxis sammeln, ehe sie wieder auf die große Bühne zurückkehrt.

Bislang haben die deutschen Skijäger im vorolympischen Winter durch Birnbacher (2) und Gössner (1) drei Weltcupsiege gefeiert.

Das DSV-Aufgebot für Oberhof: Tina Bachmann (Schmiedeberg), Miriam Gössner (Garmisch), Andrea Henkel (Großbreitenbach), Nadine Horchler (Willingen), Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld), Andreas Birnbacher (Schleching), Florian Graf (Eppenschlag), Johannes Kühn (Reit im Winkl), Erik Lesser (Frankenhain), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld), Simon Schempp (Uhingen).

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