Michael Rösch spuckt nach einem durchwachsenen Saisonstart so einiges in der Großhirnrinde. In Hochfilzen sollen Ergebnisse her.

Liebe Biathlon-Freunde,

ja, ja ? deutsche Sprache, schwere Sprache. Manchmal ist es aber auch wirklich nicht leicht, unmittelbar nach einem Rennen etwas Vernünftiges zu sagen. Irgendwie steckt man noch mit Kopf und Körper im Rennen, hat seine Gedanken überall und die Konzentration auf den Fragesteller fällt schwer.

So auch letzten Sonntag im ARD-Gespräch mit Christian Dexne. Ich bin ja nicht gerade granatenhaft in die Saison gestartet. Also redete ich davon, dass ich hoffe, dass bald der "Pnoten klatzt" und faselte davon, meinen Kampfgeist irgendwo in der Großhirnrinde suchen zu müssen.

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Manchmal merkt man es direkt, was man da gerade für einen Müll von sich gegeben hat, manchmal ist man aber auch völlig erstaunt, wenn man später von Kollegen darauf hingewiesen wird.

Ach ja, eines noch zum vergangenen Wochenende: eigentlich freue ich mich ja mehr, wenn wir selbst erfolgreich sind. Am Sonntag aber habe ich gleich nach dem Staffelrennen meinem Kumpel Sumi (offiziell: Christoph Sumann) gratuliert.

Mit dem Nachbarsvolk, bei dem wir ja gerade zu Gast sind, verstehe ich mich blendend. Sumi schreibt mir ja auch von Zeit zu Zeit irgendwelchen Blödsinn ins Gästebuch meiner Homepage.

Einzel, Sprint, Staffel ? das ist das Programm dieser Woche. Und damit bei mir der Knoten platzt - jippie, so ist es richtig - bemühe ich mich mal um einem Blick in vergangene Ergebnislisten: als vor zwei Jahren Hochfilzen schon einmal ein Weltcup-Doppel austrug, weil sie als Ersatz für das tschechische Osrblie einsprangen, bekam ich zwar beim ersten Wettkampf (einem Sprint) mit Platz 17 noch Haue, durfte dann aber im 2. Sprint (Zweiter) und mit der Staffel (Dritter) jeweils auf Stockerl.

Was sich so alles an Infos in meiner Großhirnrinde befindet?

?darüber wundert sich Euer Ebs, Michael Rösch

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