Kati Wilhelm erzählt in ihrem Tagebuch von den Problemen mit der Höhenluft in Antholz und was Andrea Henkel dagegen unternahm.

Liebe Biathlon-Freunde,

Bisher hat sich das Antholzer Tal uns immer von der schönsten Seite gezeigt, aber dieses Mal haut das nicht so ganz hin.

Bis zu 40 cm Neuschnee an einem Tag und die Wolken hängen nasskalt über dem Stadion und der Strecke. Da bleibt man eigentlich am liebsten drinnen im Warmen!

Dazu kommt die ungewohnte Höhe, die uns allen mehr oder weniger zu schaffen macht. Alle fühlen sich eher schlapp und beim Training merkt man die Lungen mehr als sonst.

Andrea hatte die Höhe sogar so zu schaffen gemacht, dass sie am Dienstag das Quartier wechseln musste; sie hat dann 2 Nächte in einem Hotel im Tal verbracht, um sich zu regenerieren.

Klar merke ich die Höhe auch ein bißchen, aber ich komme damit eigentlich ganz gut klar.

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Am Donerstag haben sich die Wolken dann glücklicherweise etwas verzogen, so dass wir sehr gute Wettkampfbedingungen hatten. Und nach einem sehr schnellen Rennen mit einer echt anstrengenden Schlussrunde konnte ich mir den 3. Platz auf dem Podium sichern, hurra!

Somit gehe ich ganz entspannt und glücklich in den Verfolger am Samstag und hoffe, ich kann meinen Platz behaupten - oder vielleicht auch noch ein bisschen weiter nach vorne laufen?.

Bis bald, Eure Kati

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