Thomas Florschütz befindet sich bei der Heim-WM in Königssee im Zweier auf Medaillenkurs. Der Olympiazweite liegt mit Top-Anschieber Kevin Kuske nach zwei von insgesamt vier Läufen auf dem dritten Rang.

Florschütz hat vor den finalen Durchgängen am Sonntag nur elf Huntertstelsekunden Rückstand auf den führenden Weltcup-Gesamtsieger Alexander Subkow aus Russland. Auf Platz zwei schob sich der Schweizer Beat Hefti (+0,06 Sekunden) dank einer sensationellen Fahrt im zweiten Lauf mit Bahnrekord (50,06).

Shootingstar Manuel Machata (Potsdam), der gleich in seiner ersten Weltcupsaison fünf Siege eingefahren hat und Gesamtsieger im Vierer wurde, hat als Vierter eine Zehntelsekunde Rückstand auf Teamkollege Florschütz.

"Wir sind die Jäger, das ist eine Position, die wir lieben", sagte Florschütz. Der zweimalige WM-Zweite kündigte einen Angriff auf Platz eins am Finaltag an: "Wir wollen Weltmeister werden."

Machata klagte derweil über Adduktorenschmerzen, die ihm vor allem beim Start behindert hätten: "Das war nicht rund. Das ist weniger ein körperliches als ein Kopfproblem."

Karl Angerer aus Königssee schob sich dank eines starken zweiten Laufs vom zehnten auf den siebten Platz (+0,57 Sekunden) vor. Junioren-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) schlug sich auf der für 22 Millionen Euro modernisierten Bahn beachtlich und belegte Rang neun (+0,92).

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