Shootingstar Manuel Machata hat bei der Bob-WM mit Gold in der "Königsdisziplin" seine herausragende Saison gekrönt.

Der 26 Jahre alte WM-Debütant gewann zum Abschluss der Titelkämpfe in Königssee im Vierer mit 52 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Lokalmatador Karl Angerer.

Dritter wurde Olympiasieger Steven Holcomb aus den USA vor Junioren-Weltmeister Maximilian Arndt aus Oberhof und dem russischen Zweier-Weltmeister Alexander Subkow, die sich zeitgleich Rang vier teilten.

Für den Potsdamer Machata, der sich gleich in seiner Premierensaison den Vierer-Gesamtweltcup und den EM-Titel gesichert hatte, war es nach Silber im kleinen Schlitten die zweite WM-Medaille. Vize-Weltmeister Angerer feierte auf seiner Heimbahn ebenfalls den bislang größten Erfolg seiner Karriere.

Der mit Titelambitionen gestartete Olympiazweite Thomas Florschütz (Riesa) enttäuschte dagegen mit seiner Crew um Top-Anschieber Kevin Kuske und landete nur auf dem siebten Platz.

Gastgeber Deutschland beendete die Bob- und Skeleton-WM auf der für 22 Millionen Euro modernisierten ältesten Kunsteisbahn der Welt mit zehn Medaillen und war damit erneut die mit Abstand erfolgreichste Nation.

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