Bobpilotin Cathleen Martini hat erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup gewonnen.

Der Welt- und Europameisterin reichte beim abschließenden Rennen im kanadischen Calgary ein fünfter Platz, um die Kristallkugel in Empfang zu nehmen. Zuvor war die 29-Jährige aus Oberbärenburg viermal Zweite und zweimal Dritte in der Endabrechnung gewesen.

Die dreifache Saisonsiegerin Martini distanzierte nach acht Rennen ihre Teamkolleginnen Anja Schneiderheinze und Sandra Kiriasis (beide Winterberg), die den Gesamtweltcup zuletzt neunmal in Folge gewonnen hatte, auf die Plätze zwei und drei.

Alle drei Pilotinnen starten mit Medaillenchancen bei der in einer Woche beginnenden WM in Lake Placid (17. bis 26. Februar).

Den Tagessieg auf der Olympiabahn von 1988 sicherte sich Lokalmatadorin Kaillie Humphries vor Schneiderheinze (0,18 Sekunden zurück) und Kiriasis (0,26).

Bei den Männern schloss der Oberhofer Maximilian Arndt die Weltcupsaison im Zweier-Wettbewerb auf Platz zwei ab. Der Vierer-Europameister belegte in Calgary mit Top-Anschieber Kevin Kuske Rang drei (0,26 zurück) hinter seinem Teamkollegen Manuel Machata (Potsdam/0,01) und dem Tagessieger Beat Hefti. Der Schweizer sicherte sich souverän den Preis für den Saisonbesten im kleinen Schlitten.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat Arndt noch eine kleine Chance, die Kristallkugel in der Königsdisziplin Vierer zu gewinnen. Dafür muss der frühere Juniorenweltmeister jedoch auf einen Patzer des Russen Alexander Subkow hoffen.

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