Den deutschen Bobpiloten ist mit einem Doppelsieg in der Königsdisziplin Vierer eine sensationelle WM-Generalprobe gelungen.

Beim achten und letzten Weltcup der Saison im kanadischen Calgary setzte sich Weltmeister Manuel Machata (Potsdam) dank Bestzeiten in beiden Läufen klar vor seinem Teamkollegen Maximilian Arndt (Oberhof/+0,26 Sekunden) durch und feierte seinen zweiten Sieg in diesem Winter.

Dritter wurde der Russe Alexander Subkow (+0,41), der zum dritten Mal den Viererbob-Gesamtweltcup gewann.

Europameister Arndt wurde in der Endabrechnung Zweiter vor Machata und durfte sich nach Platz zwei im Zweier-Gesamtweltcup über den Sieg in der kombinierten Wertung freuen. Auch bei der am kommenden Freitag beginnenden WM in Lake Placid (bis 26. Februar) wollen Arndt und Machata bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden.

Bereits am Samstag hatte Cathleen Martini erstmals in ihrer Karriere den Gesamtweltcup gewonnen. Der Welt- und Europameisterin reichte auf der Olympiabahn von 1988 ein fünfter Platz, um die Kristallkugel in Empfang zu nehmen. Zuvor war die 29-Jährige aus Oberbärenburg viermal Zweite und zweimal Dritte in der Endabrechnung gewesen.

"Nach zwölf Jahren Bobfahren habe ich endlich diese Kristallkugel, da kann ich endlich einen Haken dranmachen. Die WM kann kommen", sagte Martini, die sich in den vergangenen Jahren im Gesamtweltcup stets Seriensiegerin Sandra Kiriasis (neun Siege in Folge) geschlagen geben musste.

Nun distanzierte die dreifache Saisonsiegerin nach acht Rennen ihre Teamkolleginnen Anja Schneiderheinze und Kiriasis (beide Winterberg) auf den Plätzen zwei und drei.

Den Tagessieg sicherte sich Lokalmatadorin Kaillie Humphries vor Schneiderheinze und Kiriasis.

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