Nach ihrem dritten Platz im vorletzten Saisonrennen haben die Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) nur noch geringe Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung im Gesamtweltcup.

Der "Bayern-Express" musste sich im lettischen Sigulda den österreichischen Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger sowie den Italienern Christian Oberstolz/Patrick Gruber geschlagen geben.

"Den Gesamtweltcup haben wir noch nicht abgehakt. Paramonowo ist eine schwierige Bahn, da muss man zwei Läufe sicher ins Ziel bringen", sagte Wendl.

Vor dem Finale in einer Woche im russischen Paramonowo haben Wendl/Arlt im Gesamtklassement allerdings bereits 45 Punkte Rückstand auf die Linger-Brüder. Die zweimaligen Olympiasieger, dreimaligen Weltmeister und Europameister von 2010 würden mit einem Gesamtsieg im Viessmann Weltcup ihren letzten noch fehlenden Titel einfahren.

Die WM-Zweiten Toni Eggert/Sascha Benecken (Friedrichroda/Suhl) belegten in Sigulda den vierten Platz.

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