Bobpilot Thomas Florschütz (Riesa) verzichtet freiwillig auf die ersten drei Weltcuprennen der neuen Saison.
Der Olympiazweite bat Bundestrainer Christoph Langen, ihn wegen seines Trainingsrückstandes aufgrund des im vergangenen Januar erlittenen Wadenbeinbruchs nicht für die Rennen in Lake Placid (9./10. November), Park City (16./17. November) und Whistler (23./24. November) zu nominieren.
Für den Europameister tritt Junioren-Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) neben den nach den Selektionsrennen gesetzten Piloten Manuel Machata (Potsdam) und Maximilian Arndt (Oberhof) die Reise nach Übersee an.
"Fahrerisch war ich richtig gut drauf, aber am Start fehlen mir noch ein paar Hundertstel. Der Gesamtweltcup bringt mir nicht viel, ich will bei der WM in Topform sein", sagte Florschütz mit Blick auf den Saisonhöhepunkt im Mekka St. Moritz (25. Januar bis 3. Februar).
Ein Grund für sein Startverzicht ist auch der verletzungsbedingte Ausfall von Top-Anschieber Kevin Kuske.
Doch auch die anderen deutschen Teams zeigten sich in den vergangenen Wochen der Vorbereitung nicht in der besten Verfassung.
"Bei allen fehlen noch ein paar Prozentpunkte, deswegen ist die Stimmung gerade nicht so gut", verriet Florschütz und forderte: "Jetzt müssen sich alle den Hintern aufreißen und Gas geben."



