Der bei vielen Eisläufern unbeliebte Pflichttanz gehört endgültig der Vergangenheit an. Dies wurde erwartungsgemäß mit großer Mehrheit beim Kongress des Weltverbandes ISU in Barcelona beschlossen.

Mit Beginn des nacholympischen Winters besteht auch die Eistanz-Konkurrenz, analog zu den Wettbewerben der Damen, Herren und Paare, nur noch aus zwei Teilen, einem sogenannten Kurztanz sowie der Kür.

Die ISU und ihr Präsident Ottavio Cinquanta reagierten mit dieser Entscheidung auf einen dringenden Wunsch von IOC-Präsident Jacques Rogge. Der Belgier hatte mehrfach eine Straffung des olympischen Programms der Eiskunstläufer gefordert. Der nun frei werdende Platz im Zeitplan könnte mittelfristig durch einen Mannschafts-Wettbewerb gefüllt werden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel