Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat einen Nervenzusammenbruch erlitten und muss um die Fortsetzung ihrer Karriere bangen, wie Pechsteins Manager Ralf Grengel bestätigt.

Wie er weiter mitteilte, habe sich die 38-Jährige in psychologische Behandlung begeben.

Auslöser für den Zusammenbruch soll ein Schreiben des Bundes-innenministeriums gewesen sein, dass der wegen Dopingverdachts gesperrten Bundespolizistin einen beantragten Sonderurlaub versagt und sie zum Abtrainieren angehalten hätte - faktisch also zum Ende ihrer Karriere.

Die fünfmalige Olympiasiegerin ist vom Eisschnelllauf-Weltverband ISU wegen erhöhter Blutwerte bis Februar 2011 gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Sperre bestätigt.

Pechstein hat vor dem Schweizer Bundesgericht Revision gegen das Urteil eingelegt. Mit einer endgültigen Entscheidung wird in den nächsten Wochen gerechnet.

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