Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union, muss kein Schmerzensgeld an den ehemaligen Eistänzer Sascha Rabe zahlen. Eine entsprechende Klage wies das Landgericht Berlin unter Vorsitz von Richter Axel Haeusermann am Freitag ab.

Rabe hatte dem Eiskunstlauf-Funktionär vorgeworfen, ihm im Juni 2007 geküsst und damit sexuell belästigt zu haben. In der Urteilsbegründung heißt es, die Klage sei zulässig gewesen, man könne aber daraus keinen Anspruch auf Schmerzensgeld ableiten.

Rabe, der seine Laufbahn im Dezember 2009 beendete, muss die Kosten des Verfahrens in Höhe von 19.000 Euro tragen. Eine Berufung vor der nächsthöheren Instanz, dem Kammergericht, ist möglich.

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