Internationale Eiskunstlauf-Meisterschaften in unbeheizten Hallen gehören ab sofort der Vergangenheit an. "Wir müssen uns nicht entschuldigen, aber wir werden in Zukunft diesbezüglich aufmerksamer sein", sagte Ottavio Cinquanta, Präsident des Eislauf-Weltverbandes ISU, bei den europäischen Titelkämpfen in Bern.

Das Championat in der Schweizer Hauptstadt findet bei Temperaturen um den Gefrierpunkt statt, viele Läufer hatten sich in den vergangenen Tagen über die ungewohnte Kälte beschwert. Die Preisrichter müssen sich extrem dick anziehen, für die frierenden Zuschauern werden Wolldecken aus Armeebeständen bereitgehalten.

Cinquanta ironisch: "Wir werden sicher keinen Champagner kaufen, um die Hallentemperaturen zu feiern."

Laut Reglement ist seit 1968 vorgeschrieben, dass Meisterschaften in Hallen ausgetragen werden müssen. Dass geheizt wird, gehört jedoch nicht zum Pflichtenkatalog.

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