Die Paarlauf-Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy können sich angesichts der in Japan drohenden Nuklearkatastrophe eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften, die am 21. März in Tokio beginnen sollen, kaum vorstellen.

"Es würde uns sehr schwer fallen, in Tokio jetzt an den Start zu gehen und dort auf lustig zu machen. Die Menschen haben ganz was anderes im Kopf und ganz andere Sorgen als Eiskunstlaufen", sagte Trainer Ingo Steuer am Rande einer Nachwuchsveranstaltung in Chemnitz.

Der Coach hofft darauf, "dass die Deutsche Eislauf-Union den Sportlern freistellt, ob sie nach Japan fahren wollen oder nicht, sofern die WM überhaupt stattfindet".

Der Weltverband ISU hat die Welttitelkämpfe bislang noch nicht offiziell abgesagt, Präsident Ottavio Cinquanta kündigte jedoch bei der Eisschnelllauf-WM in Inzell eine Entscheidung in den nächsten Tagen an.

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