Der Eislauf-Weltverband ISU hält trotz der Katastrophe in Japan vorerst an den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Tokio (ab dem 21. März) fest.

"Die ISU respektiert den Wunsch des japanischen Verbandes, die WM wie geplant durchzuführen", heißt es in einem vom Weltverband am Sonntag veröffentlichten Statement.

Man werde die Ereignisse mit höchster Aufmerksamkeit verfolgen und in Kürze gemeinsam mit den japanischen Behörden und dem japanischen Verband eine Entscheidung treffen. Bis Montagmorgen kündigte die ISU eine weitere Stellungnahme an.

Am Sonntag hatten sich bereits die Paarlauf-Europameister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy aus Chemnitz gegen eine WM in Japan ausgesprochen.

"Es würde uns sehr schwer fallen, in Tokio jetzt an den Start zu gehen und dort auf lustig zu machen. Die Menschen haben ganz was anderes im Kopf und ganz andere Sorgen als Eiskunstlaufen", sagte Trainer Ingo Steuer.

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